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Anthraxpanik

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An BIOPORT beteiligt: “Bushladen”

Anthrax: Nur keine Panik! (19.10.)

In der grossen Anthraxpanik musste sogar ein Airbus der AUA auf dem Weg nach New Dehli umkehren. Gefunden hat man dann Kosmetikpuder, das war alles, wie überhaupt jeder Alarm in Europa bislang irgendeiner harmlosen Substanz gegolten hat. Das FBI verbindet Anthrax mit den Terroranschlägen vom 11.September. Dies insofern, als dass die Immobilienmaklerin Gloria Irish, Ehefrau des Herausgebers der "Sun" in Florida (deren Fotograf Robert Stevenson an Anthrax starb), den Attentätern Hamza Alghamdi and Marwan al-Shehhi (United Airlines Flug 175, 2. Turm des WTC) im Sommer eine Wohnung vermietete.

Wir können natürlich erleichtert sein, dass Anthrax bei uns keine reale Gefahr dastellt, doch gibt es Interessantes zu entdecken. In "THE OVERTHROW OF THE AMERICAN REPUBLIC Part Three von Sherman H. Skolnick lesen wir, dass der Staat Michigan lange Jahre das Michigan Biologic Products Institute besass. Dieses wiederum war exklusiver Vertragspartner des Pentagon unter anderem für die Entwicklung und Produktion eines Impfstoffes gegen Anthrax. Vor drei Jahren erwarb eine "seltsame und mysteriöse Gruppe", die sich BIOPORT CORPORATION nannte, das Institut, und das Verteidigungsministerium wurde der einzige Kunde.

Manchen, so Skolnick, erschien schon diese Übernahme verdächtig. Ein Experte für biologische Kriegführung, der nicht genannt werden will, meinte, dass es ausschliesslich um einen lukrativen militärischen Vertrag ging. Vertreter der BIOPORT verdienten auf diese Weise am Krieg. Skolnick zitiert den am 10. Oktober online gegangenen WiredNews-Artikel "Why Anthrax Vaccine is Scarce" von Kristen Philipkoski. So hat die Food and Drug Administration FDA bei Inspektionen in den Jahren 1999 und 2000 BIOPORT wegen Kontaminationen und verdächtigen Veränderungen an Ablaufdaten kritisiert. Und der Firma als Konsequenz untersagt, Impfstoffe in Umlauf zu bringen. Nach dem Bericht war der Anthrax-Impfstoff schon bisher Gegenstand von Auseinandersetzungen, da fast 400 Soldaten eher gemassregelt werden wollten als einen Impfstoff zu verwenden, dem schwere Nebenwirkungen nachgesagt werden (siehe u.a. http://www.anthraxvaccine.org/kinzer.html). Besonders spannend wird es bei den Personen und Gruppen hinter BIOPORT.

Zu den Direktoren gehört Admiral William J. Crowe Jr., einst Chef des Foreign Intelligence Advisory Board des amerikanischen Präsidenten und Mitglied des Council on Foreign Relations. Weiters ist er Vorsitzender der New World Order-Gruppe, zu der auch CFR-Mitglieder wie der ehemalige CIA- Chef James Woolsey gehören. In den Regierungen Carter, Bush senior, Clinton und Bush junior wimmel(t)e es geradezu von CFR-Leuten. Crowe soll an der Versorgung Saddam Husseins mit Biowaffen beteiligt gewesen sein, bringt also passende Voraussetzungen mit. Und wer hat Anteile an der BIOPORT? Ich ahne es, bevor ich es lese, denke aber, das darf doch nicht wahr sein: die Carlyle Group! Skolnick weist darauf hin, dass Bush senior nicht nur mit der Bin Laden-Familie Geschäftspartner in der Carlyle Group ist, sondern auch als bezahlter Berater der Family fungierte. Genau jener Bush, der auch daran beteiligt war, Osama Bin Laden und seine "Freiheitskämpfer" für die CIA zu rekrutieren.

Skolnick dann weiter: "Die Monopolpresse behauptet fälschlicherweise, Osama habe mit seiner Familie abgeschlossen, obwohl berichtet wird, dass diese Osama mehrere 10 Millionen Dollar über Banken wie die Algemene Bank Nederland, jetzt ABN-AMRO genannt, zukommen lässt." Dies teilweise durch deren amerikanisches Flagschiff, die La Salle National Bank in Chicago. Die Bush-Administration weigert sich übrigens, Osamas Konten und Transfers bei der ABN-AMRO einzufrieren. Und die Carlyle Gruppe wiederum gehört der "weltweiten Geldwäscherei" Blackstone Group. Halten wir fest: die Familien Bush und Bin Laden verdienen via Carlyle Group also nicht nur an steigenden Verteidigungsausgaben, am Nachkauf der in Afghanistan verfeuerten Waffen. Sondern auch am Impfstoff gegen Anthrax, über dessen Qualität jetzt sicherlich keine Debatte mehr stattfindet. Es kommt noch dicker: auch die Bin Laden-Gruppe selbst ist direkt an der BIOPORT beteiligt (eine andere Quelle verweist darauf, dass Skolnicks Recherche diesbezüglich noch nicht bestätigt sei - aber die Bin Laden-Gruppe ist ja eh schon via Carlyle Group im Geschäft).

Etwa 24 Familienmitglieder wurden nach dem 11. September angewiesen, die USA aus "Sicherheitsgründen" zu verlassen. Über die National Commerce Bank of Saudi unterstützt die Bin Laden-Gruppe Osama einerseits direkt mit grossen Summen, andererseits über antiamerikanische Saudis, die Osama unterstützen. Der Vorsitzende der BIOPORT CORPORATION ist Fuad el-Hibri, der selbst Anteile besitzt, vertritt saudische und andere mittelöstliche Interessen, von denen einige mit jenen Osama Bin Ladens harmonieren. Präsident Bush hat unter dem Deckmantel nationaler Notstandsmassnahmen angeordnet, die BIOPORT-Gebäude in Lansing, Michigan von der Nationalgarde bewachen zu lassen. Unter dem Motto der "nationalen Sicherheit" hat Bush den Mitarbeitern und Vertretern von BIOPORT untersagt, mit Reportern und Forschern über die Eigentümerverhältnisse zu reden. Dies geschah nicht erst gestern oder so, sondern bereits vor den Angriffen auf Afghanistan.

Dennoch haben einige aus der BIOPORT unabhängige Journalisten über die Besitzverhältnisse und die Arbeit der Firma informiert. Unter anderem griff es die Washington Post auf, dessen Vertreter Bob Woodward von Bush ins Visier genommen wurde. Dieser hat, meint Skolnick, trotz seines Rufes als Enthüller keinen journalistischen Background. Die Watergate-Geschichte wurden ihm quasi auf dem Silbertablett von der intelligence community serviert, um Präsident Nixon wegen Verrat und ohne Bezug zu politischem Mord zum Rücktritt zu bringen. Skolnick spricht von einem Spionage-Background bei Woodward selbst. Wie einst Nixon durch Drohungen, Medien wegen Verstössen gegen Anti-Trust Massnahmen zu verfolgen, von sich ablenken wollte, probiert es auch Bush. Dieser will die grossen Nachrichtenimperien wegen Monopolverletzungen drankriegen.

Und wen haben wir noch bei BIOPORT? Reverend Jesse Jackson, kurze Zeit als möglicher Vermittler zwischen den USA und den Taliban im Gespräch. Für ZynikerInnen verrät Skolnick die Adresse der Firma: Martin Luther King Jr. Boulevard. Übrigens ist es Privatpersonen per Bundesgesetzgebung verboten, US-Aussenpolitik zu verhandeln. Und welche Geschichte hat eigentlich der Impfstoff? Vor BIOPORT wurden Soldaten im Golfkrieg gezwungen, eine von der FDA nicht zugelassene Substanz einzunehmen, die manche zumindest teilweise für das Golfkriegssyndrom verantwortlich machen. Etwa 15000 GIs starben vorzeitig nach dem Ende des Golfkrieges, und ungefähr 85.000 weitere wurden sehr krank (siehe Bericht bei Military Corruption).Skolnick fragt, ob wir alle in unkontrollierbare Anthrax-Panik versetzt werden, damit BIOPORT und die Familien Bush und Bin Laden mehr Geschäfte machen. Die FDA hat nun Cipro von Bayer (wem gehört diese Firma eigentlich?) zugelassen, vielleicht wegen der Beanstandungen bei Bioport. Wenn der Impfstoff aber par Panik zur Mangelware wird, könnte auch die Bioport ins Geschäft kommen. Und dann haben wir ja noch das Pentagon als Vertragspartner.

Eine Einzelstimme? Nein, denn Douglas Valentine, Autor des umfassendsten Buches über das Phoenix-Programm in Vietnam, schreibt am 16.10. im CounterPunch über "The CIA and Poison Letters: Black Valentines?". Er erinnert zuerst daran, dass am 4.10, erstmals seit 1976 ein Mensch in den USA an der bakteriellen Form von Anthrax gestorben ist. Nicht namentlich genannte FBI-Agenten sprechen von einem Kontext zum 11. September, während ebenso anonyme andere Quellen - CIA? - meinen, es gäbe keinen Beweis für eine Verbindung. Dann fand man in New York winzig kleine Anthraxsporen an einem Polizisten und zwei Labortechnikern, die einen "überhaupt nicht verwandten Fall" untersuchten, in dem ein Antraxinfizierter Brief an den "Regierungspropagandisten" Tom Brokaw geschickt wurde.

In beiden Fällen handelt es sich um viele Jahre lang künstlich in Amerika hergestellte Anthraxbaktieren, die man als Gegenmittel verwenden wollte, wenn beim "rein defensiven" Anthrax-Arsenal der Armee ein Unfall a la Three Mile Island passieren und Anthrax über das Land verteilen sollte. Und nun bekam auch ein Regierungsbüro einen Anthrax-Brief.... Tatsächlich gibt es eine Verbindung zwischen der arabischen Welt und Anthrax, und diese Geschichte reicht zurück bis 1958, als Ägypten und Syrien die Vereinigten Arabischen Emirate schufen. Die CIA bewaffnete irakische Kurden und ermutigte sie zur Revolte und zum Angriff auf den "sowjetischen Bauern" Syrien, um so Israel zu beschützen.

Als Antwort stürzte Colonel Abdul Karim el-Kassem den irakischen König Faisal und nahm die Beziehungen zur Sowjetunion wieder auf. Dieser Staatsstreich stachelte Nationalisten unter den Arabern im Libanon an, die im Mai einen bewaffneten Aufstand in Beirut begannen. Dabei wurde die ARAMCO-Pipeline von Saudi Arabien nach Tripoli gekappt, und um König Hussein friedlich zu stimmen, begannen die USA mit Waffenverkäufen nach Jordanien. Gegen den Irak wurden nun covert operations gerichtet. Man schickte Colonel Kassem via Indien ein vergiftetes Taschentuch. Anfang 2000 wurde enthüllt, dass Saddam Hussein damals als Mann im Kommen ein CIA-Agent war. Er und andere in der Ba'ath-Partei arbeiteten "mit den Amerikanern" am Sturz Kassems.

Das Magazin "Frontline" berichtete, dass die Ba'ath-Partei 1963 mit CIA-Unterstützung bei einem Staatsstreich an die Macht kam, den Kassem nicht überlebte. Die CIA gab der Ba'ath-Partei Listen mit als Kommunisten verdächtigten Personen, sodass die Todeskommandos der Partei mindestens 800 Menschen töteten. Und die Schreckensherrschaft Saddam Husseins begann, wobei er gute Geschäfte mit George Bush senior machte. Für Valentine müsste das FBI, wenn es nach Motiv und Methode sucht, die CIA als "prime suspect" für die "schwarzen Valentinsgrüsse" behandeln. Das Motiv besteht natürlich darin, die Terrorismusgefahr am Leben zu erhalten und auszudehnen, sodass mehr Anschläge auf bürgerliche Freiheiten durchgeführt werden können, die wiederum die "Elite der nationalen Sicherheit" stärken. Und was die Methode betrifft, Briefe mit Gift zu verschicken, so wurde sie von der CIA entwickelt und perfektioniert....

Text & Bild: Alexandra Bader

Weitere News:
http://news.independent.co.uk/world/asia_china/story.jsp?story=100054 - was ist mit den meistgesuchten Terroristen auf sich hat, warum manche Verdächtige sich dagegen wehren
http://www.thetimes.co.uk/article/0,,2001350019-2001363432,00.html - warum die Briten einen Hauptverdächtigen freilassen mussten; u.a. weil die USA die Beweise verweigern..
http://www.commondreams.org/views01/1018-05.htm - warum das Rote Kreuz noch nichts von George Bushs Fonds für afghanische Kinder gehört hat
http://www.msnbc.com/news/627086.asp - warum ein längerer Krieg geplant ist und Somalia das nächste Land auf der Liste sein könnte

Aus: www.ceiberweiber.at


Bundesregierung beschafft Pocken-Impfstoff
Potsdam (dpa) - Zur Abwehr von Terroranschläge mit Pocken-Erregern hat die Bundesregierung einen nationalen Vorrat an Impfstoff angelegt. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sagte in Potsdam, damit wolle die Regierung im Falle des Auftretens dieser Krankheit handlungsfähig sein.

Für 100 Millionen Mark wurden sechs Millionen Dosen Anti-Pocken-Impfstoff gekauft [bei wem wohl??]. Ähnliches hatte vorab auch die Zeitung "Die Welt" berichtet. dpa sg Veröffentlicht von RZ-Online am 7. November 2001 22:56

 

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