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Balkan

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Neue Literatur: Das Kosovo-Komplott von Mansur Khan.

Seit rund zehn Jahren schwelt der neue Balkankonflikt um die Auflösung des Vielvölkerstaates Jugoslawien, dieses unseligen Erbes aus dem verhängnisvollen Diktat von St. Germain des Jahres 1919. Auf die kurzen Kriege in Slowenien und Kroatien folgte die jahrelange Tragödie in Bosnien und Herzegowina, und 1999 kam es dann zu den wochenlangen NATO-Bombardierungen im Kosovo-Krieg mit sehr zweifelhaften Ergebnissen.

Diente dieser Krieg zur Verteidigung der Menschenrechte und zur Verhinderung von Vertreibung und Völkermord? War der Serbenführer Milosevic der große Bösewicht - wie angeblich Hussein im Golfkrieg? War der ohne UNO-Auftrag geführte Angriffskrieg der US-angeführten NATO vom Völkerrecht gedeckt? Hätte es nicht die Möglichkeit eines friedlichen Ausgleichs gegeben?
In diesem Buch bemüht sich der Verfasser um die Hintergründe der EntwickIung auf dem Balkan und legt, mit vielen Quellen und Zitaten untermauert, dar, wie die anglo-amerikanische Machtelite planmäßig kriegerische Konflikte herbeiführte. Auf der einen Seite förderte und köderte sie Milosevic - die Parallelen zum Golfkrieg sind unverkennbar -, um ihn dann zu Handlungen zu provozieren, die ein Eingreifen notwendig erscheinen ließen, ohne ihn jedoch zu beseitigen. In überzeugender Weise wird geschildert, wie es auf diese Weise den maßgeblichen US-Kreisen gelang, verschiedene Ziele zu erreichen: Disziplinierung der EU und der NATO, Belastung des Wirtschaftskonkurrenten Europa mit erheblichen Kriegs- und Wiederaufbaukosten, Unterstreichung der Führungsstellung der USA, Ausschaltung der UNO, Gewinnung an wirtschaftlichem Einfluß in dem an wichtigen Bodenschätzen reichen früheren Jugoslawien, Sicherung der Teilnahme an dem gewinnträchtigen Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur des Landes.

Für die Zukunft noch entscheidender dürften die durch den Balkankrieg erreichten geostrategischen Vorteile Washingtons sein. Mit ihrem Einsatz und der wohl auf längere Zeit gesicherten Anwesenheit ihrer Truppen auf dem Balkan haben sich die USA die Voraussetzung geschaffen, um - wie in der Golfregion - in Zukunft in den mit ungeheuren Erdöl und Erzvorkommen gesegneten südrussischen Gebieten ein Wort mitzusprechen. Der zerfallende Vielvölkerstaat bot den USA die Möglichkeit, auch an dieser Stelle als Weltpolizist aufzutreten und dabei strategisches Vorfeld für ihre künftigen Wirtschaftsinteressen zu gewinnen. Dabei setzte sich Washington über die europäischen Friedensbemühungen ebenso hinweg wie bei der nutzlosen Bombardierung über das Schicksal des schwer betroffenen Landes und seiner Bewohner. Die dabei zunächst als >Fehler< oder >lrrtümer< entschuldigten Vorfälle erwiesen sich als durchaus geplante Provokationen. Erst im nachhinein werden einige der vor und bei den Bombardierungen von den weithin gleichgeschalteten Massenmedien berichteten Greuelmeldungen über Massaker der Serben berichtigt - genau so wie beim Golfkrieg. Sie haben aber ihre Wirkung getan und den Widerstand der Europäer gegen ein militärisches Eingreifen geschwächt. Erst langsam kommt die Wahrheit über die wirklichen Verhältnisse ans Licht.

Anonyme Erklärung aus dem Bonner Regierungsapparat

Nachstehende Erklärung wurde der PDS-Bundestagsfraktion anonym zugespielt und am 8. April der Presse übergeben.

  1. Persönliche Vorbemerkung
  2. Zu den aktuellen Lügen von Schröder, Scharping und Fischer
  3. Die Kriegsvorbereitung "Roots" - eine covert action des CIA zur Zerschlagung Jugoslawiens

 

Persönliche Vorbemerkung

Dieses Schreiben übergebe ich einem katholischen Priester, der hier in Deutschland Mitglied der Gruppe "Ordensleute für den Frieden" ist und bitte ihn, unter Währung des Beichtgeheimnisses, um Stillschweigen bezüglich meiner Person / Identität. Er wird dieses Schreiben in meinem Auftrag an Multiplikatoren in Medien und Politik weiterleiten. Ich bin als sogenannter Geheimnisträger in leitender Position im Bonner Regierungsapparat und kann aus Gewissensgründen nicht mehr schweigen. Alle von mir angegebenen Fakten sind für Besserinformierte recherchierbar und überprüfbar. Der gesamte NATO-Propagandastab und bei uns voran das "Trio Infernale" Schröder, Scharping und Fischer belügen dreist die Öffentlichkeit in fast allen Fakten bezogen auf den Balkankrieg und eine willige Schar von Medienleuten tragen diese Lügen ungeprüft weiter.

Zur den aktuellen Lügen

Die Bundesregierung kennt die wahren Fluchtursachen und spielt zynisch mit dem kalkulierten Flüchtlingselend an den Grenzen des Kosovo, um damit das Bild von Deportationen und "ethnischen Säuberungen" aufrecht zu halten. Die Aufklärung der Bundeswehr wie der NATO überhaupt verfügen dagegen weder über Bildmaterial, noch über geheimdienstliche Erkenntnisse, Anzeichen und Belege, die für eine systematische Vertreibung oder Deportation von Flüchtlingen durch jugoslawische Spezial-, Armee oder Polizeikräfte sprechen. Flüchtursachen sind nach internen Erkenntnissen des Verteidigungsministeriums etwa zu gleichen Teilen:

  1. Übergriffe jugoslawischer Soldaten und Polizeikräfte, jedoch teilweise ausgelöst durch Angriffe / Beschießungen von UCK- Kräften aus der Deckung durch kosovo-albanische Zivilisten. Erkenntnisse liegen vor, daß marodierende jugoslawische Soldaten sofort standrechtlich verurteilt werden.
  2. NATO-Angriffe und Bomben
  3. NATO-Bombenfolgen wie Ausfall der Trinkwasserversorgung in fast allen Städten des Kosovo
  4. Angst, zwischen Fronten von UCK, jugoslawischem Militär und NATO-Angriffen zu gelangen
  5. Permanente Verbreitung von Angst und Horrorstories durch ca. 100 kleine UCK, NATO oder albanische Piratensender auf UKW in den Bergen, sowie die Propagandasendungen der UCK über Radio Tirana
  6. Marodierende Banden der albanischen Mafia, die mit automatischen, im albanischen Bürgerkrieg erbeuteten Waffen Schutzgelder erpressen, verlassene Häuser sofort nach Wertgegenständen durchsuchen und brandschatzen.
  7. Marodierende multiethnische Banden aus geflohenen Sträflingen, Deserteuren der albanischen und jugoslawischen Armee, die häufig erbeutete Uniformen der jugoslawischen Armee und nach Belieben UCK-Embleme tragen, die es auf jedem Basar der Anrainerstaaten zu kaufen gibt.
  8. UCK-Freischärler, die eine "Generalmobilmachung" ausgerufen haben und jeden wehrfähigen Mann anhalten und zum Dienst an der Waffe pressen. Verweigerer werden schwer körperlich mißhandelt und erst nach Zahlung eines Zwangsgeldes freigelassen mit der Verpflichtung, gegen Androhung der Blutrache Stillschweigen zu bewahren und Familien bzw. Medien gegenüber sich als Opfer der Serben auszugeben.

Die Ankündigung der UCK, die NATO werde um einen Bodenkrieg im Kosovo nicht herumkommen und demnächst einmarschieren Teilen der NATO kommt die Massenflucht recht. Wohlwollend wurde der Kommentar des US-Verteidigungsministeriums vom 5.April 99 bei Bonner Militärs aufgenommen, wenn alle geflüchtet seien, könnte man ja im Kosovo flächendeckend zuschlagen. Der Bundesregierung ist bekannt, daß es im Kosovo keinerlei Konzentrationslager gibt und auch kein Haus mit S für Serben gekennzeichnet wurde. Dies, sowie die Nachricht, in keinem Stadion Pristinas werden Menschen festgehalten, wurde in direktem telefonischen Kontakt Mitarbeitern der Bundesregierung von Vertretern der katholischen Kirche in Pristina übermittelt. Dennoch wird diese Lüge weiter von Scharping verbreitet. Der Bundesregierung ist ebenfalls bekannt, daß amerikanische und europäische Privatmedien für Videomaterial von Massakern, echt oder gestellt, an den Grenzen bis zu 200 000 US-$ bieten. Die NATO und die Bundeswehr unterstützen logistisch die UCK. Verpflegung und Kampfanzüge sowie Ausbilder kommen meist von der Bundeswehr, sowie aus den USA. Alle UCK-Kommandeure stehen in ständigem Funkkontakt zur NATO. NATO-Bodentruppen operieren bereits als Spähtrupps auf dem Boden des Kosovo, es handelt sich ausnahmslos um US- und Bundeswehreinheiten zum Ausmachen und Anpeilen von Bodenzielen. Ferner operieren NATO-Offiziere als Verbindungskommandos zur UCK. Kontakte hierfür stellten US- und Bundeswehroffiziere unter Mißbrauch ihrer Mission als OSZE-Beobachter schon von den Bombenangriffen der NATO her. Hierbei wird der Bundestag schlicht ebenso verarscht wie die Öffentlichkeit. Beim Einsatz deutscher Tornados nimmt der Verteidigungsminister bewußt in Kauf, gegen die "Genfer Konvention" und das internationale Kriegsvölkerrecht zu verstoßen. Dies gilt für Zielerfassung und Zerstörung des Belgrader Militärkrankenhauses ebenso wie für die Angriffe auf Donaubrücken und u.a. damit die Verhinderung/Unterbrechung der ungestörten internationalen Donauschiffahrt zwischen Regensburg und dem Schwarzen Meer, die auch Deutschland als Anrainerstaat der Donau völkerrechtlich garantiert hat.

Kanzler und Außenminister waren sich von Anbeginn darüber im Klaren, daß keine jugoslawische Regierung das Besatzungsstatut unterschreiben kann, wie es im Artikel 6, 8 und 10 von Annex B des Vertrages von Rambouillet festgeschrieben war. Beide waren sich im Klaren, daß dies der Aufgabe der Souveränität ganz Jugoslawiens gleichgekommen wäre. Der Krieg war somit unausweichlich. Experten des Justizministeriums blödelten über diese Passagen, damit hätte die NATO die Rechte eines mittelalterlichen Raubritters in ganz Jugoslawien bekommen. Hinzu kommt, daß nach Angaben des italienischen Rechtsberaters von Rugova bei den Verhandlungen in Rambouillet, Filippo di Robilant, die gemäßigten Kosovo-Albaner nur nach der Zusicherung von Robin Cook unterschrieben, militärische Maßnahmen der NATO würden sich ausnahmsweise gegen militärische Objekte richten und es würden Vorkehrungen getroffen, sowohl in Restjugoslawien wie im Kosovo die Bevölkerung optimal zu schützen.

Codename "Roots" - eine covert action des CIA bereitete den Krieg vor

Ziel ist die Zerschlagung Jugoslawiens durch Verlust des Kosovo, Montenegros und der Vojvodina.

Seit Beginn der ersten Amtszeit Clintons arbeiten die USA in enger außenpolitischer Flankierung durch die Bundesrepublik unter dem Code-Namen "Roots" als "covert action" des CIA und der DIA, einer gemeinsamen Einrichtung des Pentagon und des CIA, mit Beteiligung deutscher Dienste an der militärischen und ethnischen Destabilisierung Jugoslawiens als letztem NATO-restitenten Balkanland. Ziel von "Roots" ist die Loslösung des Kosovo als Rohstoffbasis Jugoslawiens durch weitgehende Autonomie, Anschluss an Albanien oder Selbständigkeit, die Abtrennung Montenegros als letztem Zugang Jugoslawiens zur Adria und die Loslösung der Vojvodina als Kornkammer und Rohstoffquelle und damit der Zusammenbruch Jugoslawiens als souveräner überlebensfähiger Industriestaat. Auslöser ist die Furcht der USA und Deutschlands vor einer Allianz zwischen Rußland und anderen GUS-Staaten mit Jugoslawien bei einer Ablösung Jelzins durch kommunistische und nationalistische Kräfte.

Nach altrömischer Sitte des "Divide et impera" setzten die Betreiber von Roots auf direkte Förderung des großalbanischen Nationalismus im Kosovo, aber auch auf die indirekte Finanzierung von royalistischen Tscherniks und serbischen Ultranationalisten im Kosovo durch reiche rechte exilserbische Kreise in Nordamerika und Europa, um einen ethnischen Konflikt zu provozieren. Enttäuschend verlief für die "Roots"-Planer, daß sich 1997 wieder eine friedliche Lösung abzeichnete, als der gemäßigte Sprecher der Kosovo-Albaner vertraglich mit dem systematisch dämonisierten Milosevic vertraglich übereinkam, im Schulwesen die Autonomie wiederherzustellen.

Nun wurde die CIA-Gründung UCK, gegründet auf der Basis von Kräften der albanischen Mafia, die, noch immer wie ihr sizilianisches Pendent, die Bergdörfer im Grenzgebiet zwischen Kosovo, Makedonien, Montenegro und Albanien kontrolliert, im Drogenhandel, Schmuggel, in Schutzgelderpressung etc. aktiv ist und einem Codex mit Blutrache und dem Gesetz des Schweigens operiert, mit im albanischen Bürgerkrieg erbeuteten Waffen auf den Plan gerufen.

Aktivitäten des friedlichen Ausgleichs zwischen Albanern und Serben wurden durch Anschläge der UCK aus dem Hinterhalt gegen jugoslawische Polizeieinheiten hintertrieben. Waffen waren genügend im albanischen Bürgerkrieg erbeutet worden. Die Zivilbevölkerung diente als Schild. Verstärkt wurden diese Aktionen nach dem erneuten Treffen zwischen Rugova und Milosevic 1998 und führten erwartungsgemäß zu Überreaktionen der Polizei- und Militäreinheiten im Kosovo, die dann im Westen seitens der NATO-Staaten und der UCK als erste Anzeichen ethnischer Säuberungen verkauft werden konnten. Von den durch die UCK Ermordeten war in diesem Zusammenhang nie die Rede, auch nicht davon, wie die Zivilbevölkerung mißbraucht wurde und erst recht nicht von den aus dem Westen finanzierten serbisch-nationalistischen Kettenhunden, die von den gleichen Kreisen rechtlicher Exilserben finanziert waren wie in Bosnien Arkans Tigermilizen und Tschetniks. (Ähnlich finanzierte man aus dem Westen die Ustaschen bei den Kämpfen zur Abtrennung Kroatiens.) Im gleichen Zeitraum wurde die Basis Montenegro durch Förderung von NATO-freundlichen Politikern und immense Investitionen amerikanischer und EU-Firmen in die touristische Infrastruktur, sowie durch Aufbau sogenannter "prowestlicher" Privatsender unternommen und der heutige Zustand erreicht, daß ca. die Hälfte der Wähler die gegenwärtige NATO-freundliche Regierung unterstützte. Auf die Vojvodina nahm man über den NATO-Anwärter Ungarn Einfluß. Antiserbische Hetzsender im Grenzgebiet Ungarns zu der Provinz mit einer Mischbevölkerung aus Serben, Ungarn und kleinen deutschen (banaler), rumänischen und kroatischen Minderheiten sollte Ressentiments gegenüber dem nahen Belgrad schüren.

Die Bomben auf die Donaubrücken trennen nun zielgerecht die Provinz vom Rest Jugoslawiens und fördern einerseits zwangsläufig engere Beziehungen zum NATO-Mitglied Ungarn, andererseits zeigt der Bombenkrieg konzentriert auf die Städte der Vojvodina mit mehrheitlich serbischer Bevölkerung wie Novi Sad und die Ausnahme der Städte mit mehrheitlich ungarischer Bevölkerung, wer nun Herr im Lande ist.

Wenn diese Vorbereitung eines Angriffskrieges mit Wissen und Billigung der Kohl-Regierung und nun mit Schröder, Scharping und Fischer durchgeführt, nicht vor das internationale Kriegsverbrechertribunal gehört, dann weiß ich nicht, was da sonst verhandelt werden soll. Schluß mit dem NATO und CIA-Krieg gegen das souveräne Jugoslawien! Die "Humanisten" sind entlarvt. Bonn, den 7. April 1999 Gez. Insider


Kosovo Krieg: Von Politikern hinters Licht geführt

In der ARD-Sendung "Es begann mit einer Lüge" vom 8.2.2001 wurde endlich auch für die breite Masse deutlich, daß der Kosovo-Krieg nur durch gezielte Propagandalügen möglich war. Scharping berichtete in den Pressekonferenzen von KZ´s und Massakern, von denen ihm seine Experten gesagt hatten, daß es sie nicht gebe.

Angeblich mußten wir aus humanitären Gründen im Kosovo eingreifen. Wie schon einige Kritiker vermuteten, mußte zur Führung dieses Krieges erst mal die Öffentlichkeit überzeugt werden. Inzwischen ist bekannt, daß ganz massive Propagandalügen in die Welt gesetzt wurden, um diesen Krieg zu rechtfertigen.

Die Beweise dafür, daß sie entlastendes Material ignorierten, um die Notwenigkeit dieser "humanitären Maßnahmen" zu rechtfertigen, wurden in der Sendung veröffentlicht.

Die Beobachter der OSZE "....hatten penibel die Vorkommnisse im Kosovo gemeldet. Ihr Fazit für den März 1999: 39 Tote im gesamten Kosovo" ... "Drohte also eine "humanitäre Katastrophe?"

OSZE General a.D. Heinz Loquai: "...eine solche humanitäre Katastrophe als völkerrechtliche Kategorie, die einen Kriegseintritt rechtfertigte, lag vor Kriegsbeginn im Kosovo nicht vor."

Und Norma Bown, US-Diplomatin im Kosovo, sagte: "Bis zu dem Beginn der NATO Luftangriffe gab es keine humanitäre Krise".

NATO-Sprecher Jamie Shea, der während des Krieges mit seiner gemütlichen, jovialen Art die Bilder kommentierte, hält die Propaganda für unverzichtbar: "Nicht nur Minister Scharping, auch Kanzler Schröder und Minister Fischer waren ein großartiges Beispiel für politische Führer, die nicht der öffentlichen Meinung hinterher rennen, sondern diese zu formen verstehen." ... "Wenn wir die öffentliche Meinung in Deutschland verloren hätten, dann hätten wir sie im ganzen Bündnis verloren."

Mit anderen Worten, hätten sich die meisten Deutschen nicht von der Propaganda einlullen lassen, wäre dieser Krieg womöglich gar nicht angefangen oder zumindest rasch beendet worden. Denn wie wir inzwischen wissen, hat dieser Krieg nichts an der Situation im Kosovo verbessert. Statt dessen belasten die Folgen, wie z.B. die Uran-angereicherte Munition der U.S. Kräfte, die Region noch auf Jahrzehnte.

Rudolf Scharping trat am 28.3.1999 vor die Kameras und behauptete, daß die Serben ein großes S an ihre Haustüren malen sollten, damit sie von den ethnischen Säuberungen ausgeschlossen würden. Doch das war eine reine Propaganda-Lüge, die wohl an das "J" im Paß der Juden während der Nazizeit erinnern sollte.

Angeblich hatten die Serben in den Katakomben unter den Stadiontribünen Pristina ein KZ betrieben. Die WDR-Filmleute befragten einen kosovarischen Politiker, dessen Haus direkt auf das Stadion blickt. "Es hat dort damals keinen einzigen Gefangenen oder eine Geisel gegeben."

Der WDR-Bericht zeigt, daß das deutsche Verteidigungsministerium Broschüren herausgab, in denen Luftaufnahmen zu sehen sind, die angeblich Bombardements der Serben zeigten. Wenn man genau hinguckt - was die WDR-Macher getan haben - sieht man, daß die Aufnahmen ein Datum haben, das auf die Zeit der NATO-Bomben verweist. Später nahm man die Datierungen aus den Bildern der Broschüre heraus.

Ein geheimer Lagebericht des Verteidigungsministeriums wird gezeigt: "Am 29. Januar ´99 wurden in Rugovo bei einem Gefecht 24 Kosovo-Albaner und ein serbischer Polizist getötet."

Aber der WDR-Bericht zeigt, daß es keine Zivilisten waren, an denen Massaker begangen wurden, sondern UCK Kämpfer in einem Feuergefecht umgekommen waren. Die Leichen wurden für die Aufnahmen, die später als Beweise für die Massaker an der Zivilbevölkerung im Fernsehen gezeigt wurden, extra arrangiert.

OSZE-Beobachter Henning Hensch, Polizeibeamter vor Ort, sagt aus: "... daß der Verteidigungsminister noch am Tage der ersten Veröffentlichung (...) von mir darüber in Kenntnis gesetzt worden ist, daß die Darstellung, die da abgelaufen ist, so nicht gewesen ist."

Das Ergebnis seines Ermittlungsberichts zu dem angeblichen Massaker in Rugovo: "Kein Massaker an Zivilisten."

Dennoch wurden diese Bilder als letzten Endes ausschlaggebend für den Krieg der Öffentlichkeit vorgesetzt: Noch mal: Die Minister wußten, daß diese Aufnahmen kein Massaker zeigten, verwendeten jedoch das Material, da sie die Bevölkerung davon überzeugen wollten, daß "humanitäre" Hilfe, mit anderen Worten Bombardierungen der NATO, nötig seien.

Zitat aus der Sendung: "April 1999. Während Scharping von einem Massaker berichtet, das keines war, und von einem KZ, das es nie gab, war der Kosovo-Krieg weiter in vollem Gange. In Deutschland wie in den USA wurde für diesen Krieg Stimmung gemacht."

Wayne Merry, Berater der US-Regierung, sagte in der Sendung: "Manche Regierungsleute aus dem Außenministerium reden davon, daß Kosovo nur der Auftakt ist für zukünftige Kriege der NATO, die noch viel entfernter sein werden."

Und NATO Sprecher Jamie Shea sagt im Nachhinein: "Nach dem Angriff auf den Flüchtlingskonvoi bei Djakovica, dem ersten "Unfall" des Krieges, fiel die öffentliche Zustimmung in vielen Ländern, auch in Deutschland, um 20 bis 25 Punkte. Wir mußten sechs Wochen hart arbeiten, um die öffentliche Meinung zurückzugewinnen."

Schon in meinem ersten Buch "Entwirrungen" zeigte ich auf, daß Kriege gemacht werden, wenn sie für bestimmte Ziele nötig sind. Zitat aus der Zeitschrift “Der Insider”: “Man bewaffnet zuerst sich feindlich gesinnte Völker oder ethnische Volksgruppen und hetzt sie gegeneinander auf. Durch Terroranschläge wird das Volk eingeschüchtert, die Menschen fliehen in die Städte, Elend und Hungersnot entstehen. Reporter bringen Bilder von hungernden Kindern und verstümmelten Menschen in alle Welt. In den wohlhabenden Ländern wird daraufhin Geld gesammelt, und man schickt Nahrungsmittel und Medikamente in die Krisengebiete. Die humanitären Organisationen werden von einer der gegnerischen Seiten angegriffen. Nun hat die UNO einen Vorwand, sich einzuschalten. Die “Friedenstruppen” kommen unter Beschuß von beiden Seiten und rufen nach Verstärkung. Der Krieg kann nun beliebig ausgedehnt werden. Man sieht so lange tatenlos zu, bis sich die Parteien erschöpft haben und das Land ruiniert ist. Dabei wird heimlich die Partei unterstützt, die später als Handlanger der UNO die Regierung übernehmen soll. Das Land wird unter UNO-Verwaltung genommen. Friedenstruppen werden so lange stationiert, bis sich die neue Regierung dem Diktat der neuen Weltordnung unterworfen hat. Zum Wiederaufbau des Landes muß sich die neue Regierung an die Weltbank und den IWF verschulden und ist dann gezwungen, seine Bodenschätze, Öl, Volkseinkommen etc. an die Hochfinanz zu verpfänden. Nebenprodukte: riesige Gewinne im Waffengeschäft und bei den Banken, Bevölkerungsreduzierung und Flüchtlinge, die in anderen Ländern der Destabilisierung dienen.”

Man hat nun endlich eine "demokratische Regierung" in Jugoslawien. Wahrscheinlich eine, die bereit ist, sich den Zielen derjenigen, die diesen Krieg unbedingt wollten, unterzuordnen. Und wenn nicht... dann wird man einen neuen Krieg vom Zaun brechen, die einen als die Bösen und die anderen als die Guten bezeichnen, damit die Bevölkerung glaubt, daß dieser Krieg nun mal unumgänglich sei, um menschliches Leid zu verhindern. Gebracht haben die "humanitären Einsätze" gar nichts. Die verschiedenen Gruppen bekämpfen sich weiterhin gegenseitig. Und die Albaner sind keineswegs "die Guten", wie uns das während des Krieges dargestellt wurde. Daß die eine Seite gut und die andere böse ist, gehört zur Vorbereitung eines Krieges. Wann werden die Menschen endlich begreifen, daß es nie so einfache Unterscheidungen zwischen zwei kriegsführenden Parteien gibt.

Wie lange noch lassen wir uns im Zeitalter der weltweiten Informationen von der Propaganda so weit beeinflussen, daß wir bereit sind, einem Krieg zuzustimmen? Wie kann es angehen, daß die Turnschuhgeneration, die früher die schöne Vision hatte: "Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin", nun ihre Vertreter in den Parlamenten hat, und diese sich nicht gegen den Krieg einsetzten, sondern ganz bewußt die Lügen mit verbreiteten, damit dieser geführt werden konnte?

Auf die Vorbereitung eines Angriffskrieges steht nach unseren Gesetzen mindestens 10 Jahre Gefängnis. Unsere Minister Scharping und Fischer sind jedoch nach wie vor in Amt und Würden.

Dieser Krieg war eindeutig völkerrechtswidrig. Er wurde ohne Billigung der UNO geführt, die NATO wurde als Weltpolizei einfach in die Krieg geschickt. Die Bilder des modernen Medienzeitalters genügten, um die öffentliche Meinung nach diesem Krieg schreien zu lassen. Nur wenige Stimmen, wie z.B. der PDS-Politiker Gregor Gysi, den ich während des Krieges in einer Sendung hatte, die ich im Offenen Kanal Bremen machte, kritisierten ganz klar das Vorgehen und erkannten, daß die Öffentlichkeit mit Propagandalügen übertölpelt wurde.

Wann werden wir uns das nächste Mal einlullen lassen, um Unrecht als Recht und Böses als Gut einzustufen? Wann werden wir erkennen, daß wir im Fernsehen nicht immer die Wahrheit vorgesetzt bekommen, auch wenn die Bilder noch so "echt", so "live" sind? Wann werden unsere Politiker endlich genauso hart bestraft für das, was sie anrichten, wie jeder von uns, der selten Milde vor Gericht erwarten darf?

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