Home
Neu!
Physik
Philosophie
Politik
Gesundheit
Literatur
CD-ROM
Links
Gästebuch
Forum
Kontakt
webcounter

 

Bibel

[Islam] [König Arthus] [Innenwelt] [Prophezeihungen] [Bibel] [Sprüche] [Signs]

Die letzten Worte Jesu am Kreuz

sind in den ersten beiden Evangelien zu finden, in Matthäus 27/46 und Markus 15/34: "Eli, Eli, lamah shavahhtani." Diese Worte, die der "Schrei am Kreuz" genannt werden, sind im christlichen Neuen Testament ins Griechische übersetzt worden, und dies ist die deutsche Wiedergabe der griechischen Übersetzung: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!"

Obwohl die Übersetzung aus dem Griechischen ins Deutsche richtig ist, ist die Übersetzung ins Griechische falsch; denn diese Worte bedeuten im hebräischen Original: "Mein Gott, mein Gott, wie hast du mich verherrlicht!"  Diese Worte sind gutes, altes Hebräisch, und das Verb Ishavahh' bedeutet 'verherrlichen' und bestimmt nicht 'verlassen'.

Die Kraft dieses so genannten 'Schrei am Kreuz' liegt in der Bedeutung und Kraft des hebräischen Wortes 'shavahh' , denn dieses Verb hat mehrere Bedeutungen, z.B. 'Frieden bringen', 'verherrlichen', 'besänftigen', und zwar alles mit dem Fluidum sich ergebender Belohnung oder vielleicht eher, der Frucht einer beachtenswerten spirituellen und intellektuellen Leistung. Das andere im Text erwähnte Verb 'azav' bedeutet 'aufgeben' oder 'im Stich lassen'. Aber im 22. Psalm des Alten Testaments stehen im 1. Vers im Original folgende Worte: "Eli, Eli, lamah azavtani", was bedeutet: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?")

Dies ist ein Beweis dafür, dass die Evangelien in symbolischer Form und mit mystischen Andeutungen geschrieben wurden. Warum aber im Namen der heiligen Wahrheit sollten die Verfasser dieser zwei Evangelien gute hebräische Worte gebraucht und doch eine völlig falsche Übersetzung von ihnen gegeben haben? Weil es die Absicht war, die Wahrheit zu verbergen und doch eine Wahrheit auszusprechen, was typisch mit der mystischen Atmosphäre und den Gebräuchen der Alten übereinstimmt, wenn es sich um die Mysterien handelte.

Dieser Text stammt im Original von Prof. Gottfried von Purucker (1874 – 1942) und wurde in dieser Form nicht für eine Veröffentlichung niedergeschrieben, sondern stammt aus Mitschriften seiner Vorlesungen an der Theosophischen Universität in Point Loma, Kalifornien (z. T. aus den 30er Jahren). Wenn Sie Interesse haben, schicke ich Ihnen gern mehrere Vorlesungen zu dem angesprochenen Themenbereich. Es gibt im Internet auch einige Veröffentlichungen seiner Texte, die aber leider alle "bearbeitet", unzulässig gekürzt oder sonst wie gefiltert wurden. Trotzdem ist immer noch viel Interessantes übrig geblieben. Geben Sie seinen Namen doch einfach mal in eine Suchmaschine ein.

Soviel mir bekannt ist, hat Purucker insgesamt über 3000 Falschübersetzungen, Fälschungen, Fehlinterpretationen und andere Ungenauigkeiten in den Bibeltexten nachgewiesen, da er sowohl des Altgriechischen, des Hebräischen, des Latein und anderer alter Sprachen mächtig war.

Zur Zeit beginne ich gerade selbst einige Sachen für die Verbreitung im Internet vorzubereiten, tue mich allerdings damit etwas schwer, was die Erstellung einer Homepage betrifft.

Aber viele solche Materialien hätten es verdient, der Menschheit erhalten zu bleiben, bevor sie in den Geheimbibliotheken oder Kellern von Jesuiten, Freimaurern o. ä. Strukturen auf immer (auch für die "normale" wissenschaftliche Forschung) verschwinden. Bei Bedarf leitet Rolf Keppler Anfragen an Herrn Schillat weiter.

 

 

© 2000, 2002 PM - Volksabstimmung Hier online unterschreiben