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Medienkrieg

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CNN.

Daß die Bilder von jubelnden Palästinensern, die von CNN und anderen Fernsehsendern unmittelbar nach den Angriffen in den USA gezeigt wurden, angeblich Aufnahmen vom Golfkrieg 1991 (nach der Invasion von Kuwait durch den Irak) gewesen seien, wurde von CNN heftig dementiert. Selbst wenn sie wahr sind, ist es verbrecherisch und zeugt von der beispielosen Hetzkampagne, mit der die USA in den Krieg getrieben werden.

Und was, wenn doch einige Jubelrufe laut wurden? Die große Mehrheit der Palästinenser hat Angst, daß Israel die “Gunst der Stunde” wieder brutal nutzen wird. “Meine Frau und ich haben gestern nacht gebetet, daß die Terroristen keine Araber sind.” (Ein Palästinenser am 12.09.01 in Newsweek). Haß und Verzweiflung kann man einem Volk nicht verdenken, an dem ein Genozid geplant ist.

Bezüglich “objektive Berichterstattung” von CNN noch ein paar Beobachtungen von Bärbel Mohr:

Ganz Amerika hat angeblich keine Ahnung von den Gedenkaktionen in Europa:

Auf B5 aktuell kam irgendwann um den 20.9. herum die Meldung, dass in ganz Amerika weder Radio, TV noch irgendeine Zeitschrift von den Mitgefühlsaktionen in Europa berichten würden. Lediglich von einer Veranstaltung am Brandenburger Tor hätte man einen Winzbericht in irgendeiner Zeitungsecke gefunden und das war es.
Die Recherchen eines Freundes von mir ergaben, dass dies offenbar zutrifft. Er rief mehrere Freunde in den USA an. NIEMAND hatte einen blassen Schimmer von den gemeinsamen zehn Schweige- und Arbeitsniederlegungs-Minuten in vielen Ländern, von den Gebeten, Lichterketten, Schweigemärschen etc. in ganz Europa.

Die angesprochenen Amerikaner waren völlig baff und fassungslos. Es gäbe nur so eine Art "Bildzeitung" bei ihnen, die einmal kurz berichtet hätte, Europa würde über Amerika lachen und sich freuen, dass es endlich auch mal die USA getroffen hätte. Sonst hätten sie von nichts gehört oder gelesen. Aber sicherlich wäre es zumindest ein kleiner Trost für die Angehörigen der Verstorbenen zu wissen, dass die halbe Welt für ihre toten Verwandten und Freude gebetet hat und es teilweise noch tut. Sie werden es umgehend allen Freunden weitererzählen.
Mein Freund verfasst nun auch umgehend ein Mail diesbezüglich und erzählt allen seinen US-Freunden davon (er hat bis vor kurzem selbst in den USA gelebt).

Jener Freund von mir fragte soeben (er hat gleich von mir aus telefoniert) auch nach, wie inzwischen die Stimmung in den USA sei. Hierzulande liest man in der Presse vielfältig von Umfragen wonach 70 - 90 Prozent der Amerikaner FÜR einen Vergeltungsschlag wären. Alle Amerikaner, die mein Freund jedoch an der Strippe hatte, hielten das für eine unsinnige Statistik. Nur ganz wenige Menschen wären in sinnloser Wut für einen Vergeltungsschlag. Im fast gesamten Land würde - ihrer Einschätzung nach - die Stimmung von Trauer vorherrschen. Aber Wut hätte fast niemand, man wäre viel zu traurig dafür und die überwiegende Mehrheit der Amerikaner würde nicht noch mehr Blut vergießen wollen.
Aber:
WIR haben hier KEINE statistisch relevante Mehrheit von Amerikaner befragt, ich sage es gleich. Diese Meldung muss somit auch als Gerücht betrachtet werden, da sie nur einige Stichproben enthält!

Erdölvorkommen in Afghanistan und Angriffspläne der USA auf Afghanistan vom Juli 2001?!

Auch befremdlich: In einer Schweizer Tageszeitung hat derselbe Freund von mir gelesen, dass die USA bereits zwei Monate VOR dem Anschlag auf den World Trade Center über einen möglichen Anschlag auf Afghanistan diskutiert haben sollen. Diese Meldung gab der pakistanische Ex-Außenminister Niak heraus. Mittlerweile dementieren einige Teilnehmer der betreffenden Konferenz diese Information wieder. Möglicherweise aber haben einige Randgruppen in Afghanistan dennoch Wind von dieser Konferenz bekommen und sind ganz einfach den Amerikaner zuvor gekommen.
So mancher fragt sich: Was eigentlich gibt es (außer den Terroristen, die immer als Grund gelten) in einem Land zu zerbomben, dass sowieso so tot ist, wie kaum ein anderes Land?! Afghanistan hat drei größere Städte und ansonsten so gut wie nichts an Zivilisation, Technik oder sonst was zu bieten. Das Land besteht aus felsigem Bergland, ein paar Ebenen und völlig verarmten Regionen. Die Lebenserwartung beträgt dort nur etwa 42 Jahre und die Analphabetenrate beträgt 70 Prozent. Dementsprechend hoch, bzw. niedrig ist der Lebensstandard. WAS genau will man da zerbomben??
Gerüchteweise hörte man allerdings bereits vor Jahren, dass geheime Erdölvorkommen in Afghanistan gefunden worden seien, die selbst beim heutigen Stand des Verbrauches noch für 500 weitere Jahre ausreichen würden. Bereits Bill Clinton soll versucht haben, sich dieser zu bemächtigen, ohne Erfolg jedoch. Viele, viele Gerüchte... außerdem: mehr Opium als im goldenen Dreieck. Der Stoff, mit dem angeblich verdeckte, schwarze Projekte des CIA finanziert werden.


Pentagon stellt PR-Firma an, um Angriffe zu rechtfertigen
"Die Weltöffentlichkeit - und ganzbesonders die islamische Öffentlichkeit - soll durch die Manipulationen einerPR-Firma dazu gebracht werden, an die Notwendigkeit des amerikanischenKriegszuges gegen Afghanistan zu glauben, wie US-Regierungsbeamte am 18.10.bestätigten. Die beauftragte Firma, die Rendon Group, wurde bereits früher vonder CIA damit betraut, dem Irakischen National Kongress, einer von den USAunterstützten Gruppierung, die gegen Saddam Hussein arbeitet, ein besseresImage zu verschaffen.
Rendon wird konkret dafür bezahlt, dass sie Nachrichtenmedien in 79 Ländernüberwacht und eine Anti-Terrorismus Web-Site führt, die Informationen zu Terrorgruppenund der amerikanischen Offensive zur Verfügung stellt. Ausserdem sollen sievorschlagen, wie das US-Militär «Fehlinformationen» entgegentreten und sichselbst besser darstellen kann. Für ihre Dienste in den ersten 120 Tagen werdensie 397 000 Dollar erhalten, der Vertrag kann aber durchaus verlängert werden.
Die Bush-Regierung ist zu Hause und im Ausland unter starke Kritik geraten,weil sie die Bedeutung der Selbstdarstellung im «Krieg gegen den Terrorismus»offensichtlich unterschätzt hat. In der islamischen Welt wird der Krieg alsgegen den Islam gerichtet wahrgenommen. Auch empfindet man, dass dieVereinigten Staaten den Opfern in der Zivilbevölkerung gegenüber völligindifferent sind. Nun versucht man diese Eindrücke mit Hilfe der PR-Kampagneund vermehrten Auftritten von US-Beamten in ausländischen Fernsehsendern zu«korrigieren»"
(Quelle: Mercury News vom 19.10.2001, zitiert aus"Zeit-Fragen" Nr. 43 vom 29.10.2001)

 

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